Framework zur Komplexitätsreduzierung bei einem Lebensmittelhersteller

Unternehmen

Hersteller von A-Marken und PL-Lebensmitteln mit einem großen Netzwerk von Fabriken in Europa. Tätig in den Benelux-Ländern für den Lebensmitteleinzelhandel und die Foodservice-Kunden.

Situation

Die wachsende Vielfalt der Kundenanforderungen und das eigene Bedürfnis nach weiterer Differenzierung erhöhten die operative Komplexität. Dies wirkte sich auf die indirekten Kosten und damit auf das Endergebnis aus. Da diese indirekten Kosten überproportional auf die einzelnen SKUs verteilt wurden, wurde deutlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Kernsortiments zunehmend unter Druck geriet.

Unsere Aufgabe war es, die Komplexität zu objektivieren, um bessere Entscheidungen auf der Grundlage der wahren Kosten von SKUs treffen zu können.

Annäherung

Das Team von Gwynt arbeitete mit dem Kunden zusammen, um die wichtigsten Komplexitätsfaktoren innerhalb des integralen Prozesses aufzudecken. Anschließend wurden Gewichtungsfaktoren auf der Grundlage der Wichtigkeit in Form von indirekten Kosten festgelegt, so dass eine Komplexitätszahl für jede SKU bestimmt werden konnte.

Diese Komplexitätszahl war die Grundlage für eine sogenannte 9-Box-Analyse, die konkrete Portfolioprobleme aufzeigt. Darüber hinaus wurde ein Komplexitätsrahmen zur strukturellen Absicherung der Komplexität bei strategischen Portfolioentscheidungen und zur besseren Allokation der indirekten Kosten erstellt.

Ergebnisse

Der Kunde erhielt ein klares Bild davon, welche SKUs eine hohe Komplexität und damit unverhältnismäßig hohe indirekte Kosten verursachen, so dass spezifische Maßnahmen ergriffen werden konnten. Der Komplexitätsrahmen bietet nun eine Anleitung für eine ausgewogene Verteilung der indirekten Kosten und ermöglicht bessere Portfolioentscheidungen.

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Kontaktieren Sie Bas van Eekelen, Partner bei Gwynt.

b.vaneekelen@gwynt.eu