Ein internationaler Hersteller von Substraten für die Pilzzucht, der sich im Besitz von Private Equity befindet, stand vor einer klaren Herausforderung: Die Logistikkosten mussten deutlich gesenkt werden, wobei die Transportqualität gewährleistet bleiben sollte. Mit einer Produktion in Nordwesteuropa und einer komplexen Kettenstruktur erwiesen sich frühere Optimierungsinitiativen als unzureichend, um einen echten Durchbruch zu erzielen. Die Lösung wurde in einer grundlegenden Neugestaltung der Logistik gesucht, wobei die Auslagerung der Transportaktivitäten ein wichtiger Hebel war.
Wir begleiteten das Unternehmen durch den gesamten Entscheidungsprozess rund um die Auslagerung des ein- und ausgehenden Transports. Dabei konzentrierten wir uns stark auf das Programmmanagement und achteten auf die Abstimmung mit den Interessengruppen, die Kommunikation und das Änderungsmanagement. Parallel dazu wurden die Vertragsverhandlungen geführt und die Logistikpartner ausgewählt. Dieser Ansatz führte zu einem integrierten Business Case und einem mehrjährigen Implementierungsplan, der sich sowohl auf Kosteneinsparungen als auch auf die operative Leistung konzentrierte.
Das Ergebnis war ein erfolgreicher Übergang zu einem ausgelagerten Transportmodell, einschließlich eines reibungslosen Go-Live. Das Unternehmen erzielte strukturelle Kosteneinsparungen von etwa 10 %, wobei die hohe Lieferzuverlässigkeit beibehalten wurde (OTIF >95%). Darüber hinaus fand die neue Arbeitsweise bei internen und externen Interessengruppen breite Unterstützung. In finanzieller Hinsicht wirkte sich dies mit einem Cash-in von rund 5 Millionen Euro, der Vermeidung von Investitionen in Vermögenswerte in Höhe von 15 Millionen Euro und einer deutlichen Verbesserung des EBITDA erheblich aus. Damit wurde eine solide Grundlage für weitere Optimierungen und skalierbares Wachstum geschaffen.



