Aufbau einer Supply-Chain-Abteilung und Implementierung von S&OP in einem niederländischen Familienunternehmen

Kundenmerkmal:
Dieses Familienunternehmen liefert eine breite Palette von Betonprodukten für den Tiefbau sowie Produkte für den Landschaftsbau. Das Unternehmen ist sowohl auf dem B2B-Markt (Infrastrukturmarkt, Landschaftsbauer und Händler) als auch auf dem B2C-Markt mit Direktlieferungen an Verbraucher tätig. Mit drei Produktionsstätten und mehreren Verkaufsstandorten einschließlich Ausstellungsräumen beschäftigt das Unternehmen etwa 300 Mitarbeiter. Ein Großteil der Produktpalette wird in den eigenen Fabriken hergestellt, so dass eine effiziente Lieferkette von entscheidender Bedeutung ist.

Herausforderungen und Gründe:
Das Unternehmen war mit fragmentierten Prozessen in den Bereichen Produktion, Angebot und Nachfrageplanung konfrontiert, was zu Ineffizienz und eingeschränkter Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen führte. Der Bedarf an einer zentralen und strukturierten Supply-Chain-Abteilung wurde immer deutlicher, insbesondere um eine bessere Abstimmung zwischen Produktion und Marktnachfrage zu erreichen. Außerdem fehlte ein solider Sales & Operations Planning (S&OP)-Prozess, was zu einem Mangel an strategischer Planung und Schwierigkeiten bei der Koordinierung der Lieferkette führte.

Aktivitäten:
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, wurde ein Interims-Supply-Chain-Manager mit dem Ziel ernannt, die Prozesse zu verbessern, eine Supply-Chain-Abteilung einzurichten und S&OP zu implementieren. Dies geschah in den folgenden Schritten:

  1. Verbessern Sie die Produktions-, Angebots- und Bedarfsplanungsprozesse: Einige der bestehenden Planungsprozesse waren manuell und ineffizient. Es wurde daran gearbeitet, diese Prozesse zu digitalisieren und zu rationalisieren. Anstelle von Papierplänen wurde Excel als Analysetool implementiert, was den Plänen mehr Einblick und Flexibilität verlieh.
  2. Coaching und persönliche Entwicklungspläne: Das Supply Chain Team erhielt ein intensives Coaching, um neue Fähigkeiten zu entwickeln und besser zusammenzuarbeiten. Dabei wurden die persönlichen Entwicklungspläne der Mitarbeiter geprüft und internes Coaching angeboten, um das Wachstum des Teams zu unterstützen.
  3. Implementierung von S&OP auf strategischer, taktischer und operativer Ebene: Es wurde ein S&OP-Prozess eingerichtet, einschließlich der zugehörigen Analysetools und einer strukturierten Sitzungsstruktur. Der Prozess half dabei, Nachfrage und Produktionskapazität auf strategischer, taktischer und operativer Ebene aufeinander abzustimmen.
  4. Erstellen Sie eine Abteilung und entwickeln Sie Stellenbeschreibungen: Für die neue Abteilung Supply Chain wurde ein Organigramm entwickelt, und es wurden Stellenbeschreibungen erstellt. In Zusammenarbeit mit der Personalabteilung wurden freie Stellen sowohl intern als auch extern ausgeschrieben, um die richtigen Talente zu gewinnen.

Ergebnisse:
Der Ansatz führte zu erheblichen Verbesserungen innerhalb der Organisation:

  • Implementierung eines S&OP-Prozesses: Dieser Prozess wurde erfolgreich implementiert, einschließlich eines Analysetools, das eine bessere Planung und eine neue Struktur für Meetings ermöglichte, so dass die verschiedenen Abteilungen besser zusammenarbeiten konnten.
  • Verbesserte Planungsprozesse: Die Verwendung von Excel als Planungs- und Analysewerkzeug ersetzte die alten papierbasierten Methoden und sorgte für einen besseren Überblick und effizientere Prozesse in der Produktions-, Angebots- und Bedarfsplanung.
  • Eine funktionierende Supply-Chain-Abteilung: Die Einrichtung einer neuen Abteilung und die Ernennung der richtigen Mitarbeiter legten den Grundstein für einen strukturierteren und vorausschauenderen Ansatz für die Lieferkette, was zu einer verbesserten operativen Leistung und einer stärkeren Verbindung zwischen Produktion und Nachfrage führte.

Fazit:
Dank der Schaffung einer professionellen Supply-Chain-Abteilung und der erfolgreichen Implementierung des S&OP-Prozesses hat dieses Familienunternehmen eine solide Grundlage für weiteres Wachstum und Effizienzsteigerungen geschaffen. Das Unternehmen ist nun besser in der Lage, auf die Marktnachfrage zu reagieren, und die interne Zusammenarbeit hat sich erheblich verbessert. Dies verschafft dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil sowohl auf dem B2B- als auch auf dem B2C-Markt und sorgt für ein stabileres und zukunftssicheres Geschäft.

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