Ein internationales Familienunternehmen für Molkereiprodukte und Tapas, das mehrere Produktionsstätten in Nordwesteuropa betreibt und sich im Besitz von Private Equity befindet, stand vor einer strategischen Umgestaltung der Lieferkette. Starke Wachstumsambitionen gingen einher mit steigenden Kosten, insbesondere im Transportbereich, und Druck auf Qualität und Serviceniveau. Das Unternehmen beschloss, die Transportaktivitäten als Teil einer umfassenderen Umstrukturierung der Lieferkette aus der eigenen Verwaltung herauszunehmen, um die Kosten zu senken und die Leistung zu verbessern.
Im Vorfeld dieser Umstellung haben wir zunächst die interne Lieferkette und die Transportorganisation verwaltet, mit direkter Verantwortung für ein Team von etwa 100 Vollzeitbeschäftigten. Parallel dazu wurden wesentliche Verbesserungen in den Bereichen S&OP, Prognosen und Planung vorgenommen, um sowohl die Kosten als auch die Qualität besser zu kontrollieren. Ein intensives Stakeholder-Management gegenüber den internen Abteilungen, Kunden und Aktionären sorgte für Abstimmung und Unterstützung. Auf dieser Grundlage begleiteten wir das Unternehmen bei der Umstellung auf ein ausgelagertes Transportmodell, einschließlich der Auswahl der Logistikpartner und der Einrichtung von Governance und Leistungsüberwachung.
Das Ergebnis ist eine strukturelle Kostensenkung mit Einsparungen von rund 1 Million € pro Jahr beim Transport. Gleichzeitig wurde die Kontrolle über die Rohstoffversorgung und die Ressourcenplanung erheblich verbessert, mit einer höheren Lieferleistung (OTIF) und der Beibehaltung der Qualität. Die erfolgreiche Auslagerung der Transportaktivitäten bildet nun die Grundlage für eine zukunftssichere Lieferkettenorganisation mit besserer Kontrolle, mehr Transparenz und einer soliden Basis für weiteres Wachstum und operative Exzellenz.



