Bei einem internationalen Hersteller von Fertiggerichten mit mehreren Produktionsstandorten und einer dynamischen Nachfrage aus dem Einzelhandel und der Gastronomie stand die Abstimmung von Angebot und Nachfrage zunehmend unter Druck. Das starke Wachstum, die zunehmende Dynamik der Produktpalette und der Kundennachfrage sowie die begrenzte Vorhersehbarkeit führten zu Spannungen bei Servicelevel, Lagerbestand und Kapazität. Es entstand die Notwendigkeit, S&OP strukturell zu stärken und besser in der Organisation zu verankern.
Wir begannen mit einer gründlichen S&OP-Bewertung, bei der wir die Prozesse, die Organisation, die Instrumente und die Unternehmensführung ganzheitlich überprüften. Durch die Analyse des bestehenden Nachfrage- und Angebotsplanungsprozesses und den Vergleich mit Best Practices konnten wir die wichtigsten Engpässe und Verbesserungsmöglichkeiten identifizieren. Auf dieser Grundlage entwickelten wir ein zukunftssicheres S&OP-Konzept mit klaren Rollen, Prozessen, KPIs und unterstützenden Instrumenten. Die Umsetzung war von zentraler Bedeutung: Mit einer konkreten Roadmap und einem Implementierungsansatz, einschließlich Change Management, gaben wir die Richtung für die nächste Phase vor.
Das Ergebnis ist nicht nur ein besserer Einblick in die aktuelle Leistung und die verbesserungswürdigen Bereiche innerhalb von S&OP, sondern vor allem eine solide Grundlage für ein besseres Supply Chain Management. Mit einem integrierten S&OP-Prozess und einer verbesserten Koordination zwischen Handel, Lieferkette und Produktion wird mehr Griffigkeit in Bezug auf Prognosegenauigkeit, Servicelevel und Betriebskapital geschaffen. Die Kombination aus klaren Prioritäten, schnellen Erfolgen und einer klaren Roadmap ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf einen skalierbaren und zukunftssicheren Betrieb zu konzentrieren.



