Am 28. Januar 2026 fand die Veranstaltung Gamechangerz in Food statt Meat the Future fand bei Westfort Meat Products statt. In einer interaktiven Gesprächsrunde kamen Führungskräfte aus der Fleischbranche zusammen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, sich inspirieren zu lassen und Erfahrungen auszutauschen. Die zentrale Frage war: Wie bleibt der Sektor in einem Markt, der sich strukturell verändert, relevant und profitabel?
Der Auslöser: Druck durch neue Geschäftsmodelle
Der Fleischsektor steht vor drastischen Entscheidungen. Die Arbeitskräfte werden knapper und teurer, die Gesetze und Vorschriften werden strenger und die Gewinnspannen bleiben unter Druck. Gleichzeitig führt ein schrumpfender Viehbestand zu einer zunehmenden Unsicherheit bei der Versorgung und dem Risiko von Überkapazitäten. Auch die Handelsschranken und die geopolitische Unsicherheit nehmen international zu.
Kurz und gut: Eine strategische Neuausrichtung ist unvermeidlich.
Strategische Optionen: Wo schaffen Sie echten Wertzuwachs?
Während der Veranstaltung wurde die Auswahlpalette klar definiert: Rationalisieren Sie Kapazitäten, integrieren Sie vertikal oder horizontal, entscheiden Sie sich für Spezialisierung oder Premium, und wie verhält sich Innovation zu „build or buy“? Und: Wie kann man Nachhaltigkeit international vergleichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren?
Vision Westfort Meat Products: „Trotz aller Herausforderungen müssen wir Spitzenleistungen erbringen“
Die Messlatte für die Branche liegt hoch. In vielen Bereichen wie Lebensmittelsicherheit, Tierschutz, Gesundheit und Sicherheit sowie Kostenkontrolle wird viel erwartet.
Gleichzeitig steht die Branche aber auch vor großen Herausforderungen wie dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, guten Managern und einer Regierung, die nicht kooperiert.
Zumindest für Westfort ist die Richtung klar. Sie konzentrieren sich einerseits auf Investitionen in die neueste Technologie und Einrichtungen und andererseits auf die Menschen.
Esro-Vision: ‚Fragmentierung kostet Geld - Exporte sind der Motor der Rentabilität‘.
Joris Rooijackers (CEO Esro Food Group) wies auf eine harte Realität hin: Die Produktion in den Niederlanden ist teuer und wird nicht einfacher. Arbeitskräfte sind knapp, die Kosten steigen und die Vorschriften werden immer strenger. In diesem Zusammenhang ist der Export kein nachträglicher Gedanke, sondern der Motor für bessere Vermarktung, Preisgestaltung und maximale Verwertung des ganzen Tieres.
Gleichzeitig wird dieser Ehrgeiz durch eine strukturelle Bremse gebremst: Die Zersplitterung des Sektors erschwert es, Märkte zu öffnen und mit vereinten Kräften voranzukommen. Seine Botschaft war klar: Export erfordert Schlagkraft, Automatisierung erfordert Größe und Zusammenarbeit erfordert Mut; ohne diese drei Faktoren gibt es keine Zukunft.
Runder Tisch: Drei Spanningfields jetzt auf den Brettern
Die Tischgespräche konzentrierten sich auf drei Fragen:
- Zeitarbeiter vs. neue Vorschriften: Wie schätzen Sie den Einsatz von Zeitarbeitern angesichts der neuen Gesetzgebung ein?
- Versorgungssicherheit vs. Kapazität: Wie können Sie die Risiken eines schrumpfenden Viehbestands und potenzieller Überkapazitäten abmildern?
- Investitionen vs. Wahlmöglichkeiten: Strengere Vorschriften und Automatisierung erfordern höhere Investitionen. Wie können Sie kluge Entscheidungen treffen und Kapitalvernichtung vermeiden?
Fazit: Auch Nichtstun ist eine Wahl
Der rote Faden von Fleisch der Zukunft war klar: Der Markt ist in Bewegung und zwingt zu Entscheidungen. Wer zukunftssicher bleiben will, muss sich konzentrieren, dort kooperieren, wo Größenordnungen erforderlich sind, und Investitionen mit Mengensicherheit und langfristiger Ausrichtung verbinden.
Möchten Sie über strategische Optionen, Transformation oder Ausführung sprechen? Gwynt hilft Unternehmen, gemeinsam erfolgreich zu sein und zu bleiben.




